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Mon Tag 13

Schon beinahe sind 2 Wochen durch mit meiner Auszeit von Zucker, Weissmehl, Alkohol und Co. Daher gibt es nun einen Zwischenbericht.
Mein Gewicht hat sich noch ein wenig reduziert und auf der Toilette läuft es noch besser als zuvor. Die leichten Verspannungen im Bauch morgens sind nicht zurückgekehrt, dies leite ich ab auf den raffinierten Zucker davor. Von der Energie ist es meistens wie gehabt, hatte zwei dreimal ein Zuckertief, welches ich mit Früchten ausglich.

Für mich ist das Beobachten meiner Gewohnheiten interessanter. Ich war in dieser Zeit doch viel unter Menschen, 2x im Ausgang, an einem Klassentreffen von Mental-Coaches, Geburtstag usw. Besonders beim Alkohol merkte ich, wo ich sonst schon fast routiniert etwas trinken würde.

Am Samstag, als ich in Zürich auf den Zug nach Hause wollte, hatte ich noch etwas Wartezeit. Diese nutze ich meist so, indem ich mir ein Bier hole, etwas im Park (Platzspitz) spazierengehe und die Leute beobachte.

Es ist ein sonniger Tag gewesen und ja, mir fehlte das eine Bier. Ich bin kein grosser Trinker aber zwischendurch als Genuss mag ich den Alkohol definitiv.
Auch im Restaurant nur Wasser und Tee zu trinken, ist etwas Neues und sich zu informieren, wo kein Weizen drin ist (abgesehen von den tierischen Inhalten).

In einer gemütlichen Runde mal eine Zigarette zu rauchen, selbst das spürte ich, obwohl auch dies nur sporadisch vorkommt und der «Moment» stimmen muss.
Es gab im Essen dann auch 3 Ausnahmen, 2x mit Weizen, 1x mit Ei. Lustigerweise bei Mahlzeiten, zu denen ich eingeladen worden bin. Daher drückte ich da ein Auge zu, der gute Wille zählte ja. Aber es ist schon etwas schwieriger für eine ungeübte Person, dies einzuhalten.
Versuchs Mal selbst: keine tierischen Produkte, kein Weizen, kein Zucker ► Viel Spass 😉

Mit meiner Handyzeit muss ich zugestehen, die 1,5 Stunden schaffte ich längerfristig selten. Oft kam ich dann doch auf 2 Stunden oder etwas mehr.
Wenn sich meine trockene Haut noch etwas verbessern würde, fände ich das toll. Ich muss mir selbst öfters sagen, «das machst Du noch nicht einmal einen Monat»; Wuuuuusa! Gib Deinem Körper Zeit.
So oder so, in einer Mischrechnungn macht es Spass, die Verzichtsmomente halten sich in Grenzen und ich kann mir gut vorstellen, dies als Basis für meine weitere Lebenszeit beizubehalten!

PS: Über die zu Schreiben motiviert mich. Schreiben ist allgemein mein Ventil, wie Du vielleicht schon mitgekriegt hast. Ich empfinde es als befreiend lasse auch gerne die Welt daran teilhaben 😊