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Glaub nicht alles, was Du denkst

Spezielle Zeiten bringen spezielle Momente. Ich nehme die aktuelle Phase sehr stark wahr.
Als HSP (Hochsensible Person) ist es wichtig, stets die Balance zu halten und sich dort abzugrenzen, wo die Gefahr eines Identitätsverlustes besteht.
Für mich ist es im Moment fordernd, nicht zuletzt, da auch privates an meinem Sein rüttelt. Am letzten Wochenende gönnte ich mir eine Auszeit in den Bergen und sortierte erneut in meinem Kopf.
Den Samstag verbrachte ich mit aufwühlen von Emotionen und dachte zuviel nach, war problemfokusiert. Erst am Sonntag bei einer Tasse Tee am Feuer, die Sonne begrüsste gerade das Land, kam dieser Aha-Moment und der Blickwechsel Richtung Lösung.
Eine klare Selbstreflektion war das Thema. Bewaffnet mit einem Schreibblock, Klemmbrett und meinem NLP Handbuch startete ich eine Coaching-Sitzung mit mir selbst. Ich kam erstaunlich gut voran und konnte meine «Unzufriedenheit», was mich im Glücklichsein blockiert, ziemlich genau einkreisen.
So stellte ich mir selbst auch gleich eine Übung zusammen, welche voraussichtlich etwas länger dauert und rund um die Uhr trainiert wird.
Bei dem Thema geht es um das Konstruieren von Situationen, da meine Denkweise in der Zukunft liegt und selten im Jetzt. Mit einer Ankertechnik fixierte ich einen Ort im Unterbewusstsein, der mich zu weil bremst im Dinge ausmalen. Schweife ich mit den Gedanken ab, löse ich meinen Anker aus und bin wieder im Moment, im Jetzt.
Gestern startete ich gezielt mit dieser Technik und staunte nicht schlecht, dass ich meinen Anker mindestens im 5 Minuten-Takt auslöste. Damit zeigte sich auch, dass es notwendig wurde, etwas dagegen zu unternehmen.
Was ich Dir hier erzähle ist nichts anderes, als das Umprogrammieren/Umleiten von Gedankengängen und Emotionen. Zur Zeit fordert mich das sehr, weil ich mein festgefahrenes Denkmuster löse und kopfmüde bin.
Parallel zeigt es auf, dass alles in uns ist, was wir brauchen. Es braucht nur das Wissen und das Tun, dann ist so einiges möglich.