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Stand der Dinge

Wow, was für ein Wochenende bis hierhin! Ich habe Zeit gefunden, meine aktuelle Situation zu durchdenken und definieren. Conventions lösen bei mir oft diesen magischen Effekt aus, Klarheit zu schaffen.

 

So hörte ich gestern Ärzte, persönliche Lebensgeschichten und sogar ein Heiratsantrag war mit dabei. Mit unserem NoLimit Team geniesse ich 4 Tage die wiedereinmal zeigen, was es heisst, zusammenzuarbeiten und gemeinsam Ziele zu erreichen.

 

Im letzten Jahr öffneten sich für mich viele Türen und ich erlebte Veränderungen mit von Menschen, deren Leben sich in mehreren Hinsichten verbesserte, inkl. dem meinem.

 

Ein Beitrag bekam gestern meine besondere Aufmerksamkeit. Jemand zitierte aus dem Buch von der Pflegerin Bronnie Ware, die viele Menschen beim Gehen begleitete. Der Buchtitel verrät schon den Inhalt:
"5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen"

 

1. "Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben."

2. "Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet."

3. "Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken"

4. "Ich wünschte mir, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden aufrechterhalten."

5. "Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein"

 

Was ziehe ich daraus für mich?
Ich will nicht zu denen gehören, die so eine Erkenntnis beim Übergang haben. Viele Jahre liess ich viel zu viel Freiraum für die Meinung anderer, in Bezug auf mich. Es ist traurig, wenn Dich Dein eigenes Umfeld blockiert statt fördert und niemand wird sich am Schluss bei mir bedanken, dass ich nicht richtig gelebt habe.

Als Beispiel, die letzten Worte meines Lehr-Ausbilders damals: Ich denke nicht, dass Du es im Leben weit bringst!
Macht sich so eine Person Gedanken, was diese Worte auslösen können?

 

Seit 6 Jahren gehe ich einen anderen Weg, den der Gesundheit und innerer Zufriedenheit. Mein Helfersyndrom ist meine Arbeit geworden, so ist es ausgeglichen und nicht ausgenutzt.

Heute fühle ich mich so viel besser, zufriedener und als angehender Mental-Coach lerne ich, Menschen und mich besser zu verstehen. Ich habe erfahren, dass die Grenzen anderer nicht meine sind und auch meine Uhr läuft.
Wissen, Verständnis, Erfahrungen und Abgrenzung verschönern mein Leben.

 

Genau Jetzt folge ich meinem Herzen, stelle mich den Hürden und, Niederlagen gibt es nicht, sondern Lernprozesse. Mein Umfeld ist grösser geworden, gefüllt mit Individuen, die mir guttun.

Ich bin dankbar für all diese tollen Menschen und auch dankbar, wahrnehmen zu können, wenn jemand seine Ängste, Probleme, Hass etc. auf mich zu projizieren versucht.

 

Das Leben ist so etwas Grossartiges und es lohnt sich, den inneren Tempel zu reinigen. Ich freue mich, was noch alles kommt und wer mich dabei begleitet!

 

Mach Deinen Weg, erschaffe Dein Glück, brich aus & entfalte Dich!