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Mensch in der Szene

Szene machen, Szene sein, Szene definieren. Ein interessantes Wort.

Wie ist eine Szene aufgebaut?


Ich stelle mir das als einen grossen Kreis vor mit vielen kleinen Kreisen darin, welche sich teils überschneiden.

 

Als Beispiel ein Festival:
Da gibt's die Neulinge. Sie sind einfach mal da und haben Spass.
Da gibt's die Musik-Kritiker, die sich auf dem Floor austauschen müssen und über das aktuelle Lied/DJ Fachsimpel (vergessen dabei, dass man zum Spass hier wäre)
Da gibt's diejenigen, welche schon etwas länger dabei sind. Vom Herzlichwillkommen-Typ bis Sprichmichnichtan-Typ, alles dabei.
Da gibt's den (un)gewollten Angeber, für den es ganz wichtig ist zu erfahren, wer schon mehr erlebt und gesehen hat = Konkurrenzdenken.
Da gibt's solche, die einfach Spass haben und den Moment so leben, wie er gerade ist
Da gibt's die Leute, die sich über die Betrunken und anders weil abgeschossenen ärgern, selbst aber auch nicht besser sind
usw.

Und doch steht alles als eine Szene vor Ort für einen Aussenstehenden.

 

Als Lebe-Mensch bewege ich mich in sehr unterschiedlichen Milieus/Szenen. Doch es ist nichts dabei wo ich sagen müsste, ich gehöre zu dieser "Szene" dazu.
Diese Einstellung ist mein Erfahrungswert, da Parallelitäten zu religiösem Verhalten vorhanden sind.

Es gibt die Grundstruktur und Menschen lassen dann ihre eigenen Vorstellungen einfliessen. Grundsätzlich nichts verkehrtes aber oft sind es ein paar geschickte, welche letztens etwas mehr Einfluss nehmen, als andere.

Wir sollten keine Grenzen ziehen oder die Dinge immer gleich definieren.

 

Für mich zählen 2 Dinge:
Macht es Spass?
Tut es mir gut?

 

Was mich in meiner persönlichen Entfaltung hindert, möchte ich vermeiden.
... auch wenn manchmal sogar dieses Hindern der persönlichen Entfaltung dient 🙈

Alles eine Ansichtssache und Frage der Zeit

Nur mal so gedacht