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Über Geburtstage und Rassismus

Es war eine dieser Nächte... Dieses Wochenende feierten wir den Geburtstag eines guten Freundes in einer kleinen, aber feinen Runde.

 

Nach einem leckeren Essen (mit einer etwas merkwürdigen Bedienung), verlegten wir die Feier in seine Wohnung, wo wir gemütlich noch etwas geredet, gelacht und getrunken haben. In diesem Sinne nochmals:
Happy Birthday 🐣😎✌️

 

Auf der heutigen Fahrt nach Hause liess ich mir seinen Geburtstag vom letzten Jahr durch den Kopf gehen.


Wir mieteten eine Hammer-Limo und fuhren damit ins Penthouse Luzern. Die Limo selbst konnte man schon mit einem Club vergleichen und wir hatten ordentlich unseren Spass.


Beim Penthouse angekommen, sprach mich der eine Türsteher direkt an, dass ihm meine Anwesenheit nicht passe. Ich schenkte dieser Aussage keine grosse Beachtung. Als ich dann das erste Mal von der Toilette kam, packte mich derselbe Herr am Arm und stellte mich vor die Türe. Die Begründung, er habe mich erwischt, dass ich bei der Damentoilette spannern gewesen bin.


Erst etwas Baff, liess ich das mal kurz auf mich wirken und nach einer kurzen Zeit stand dann unsere Gruppe vor dem Club. Obwohl ich nicht einmal alle von ihnen kannte, entschieden wir gemeinsam, dass Penthouse zu verlassen, zumal die Türsteher dann auch noch handgreiflich gegen mich wurden, weil sie meine Meinung zu der aktuellen Situation mitgekriegt hatten.


Dieser Gruppenzusammenhalt tat innerlich sehr gut nach so einer Unterstellung und die 500.-, welche wir für die gemietet Lounge bezahlten, waren dann halt weg.

Im Nachhinein erfuhr ich, dass in Luzern in mehreren Clubs und Bars, Personen mit etwas eigenem Style eher nicht erwünscht sind.

 

Obwohl es ein schönes Städtchen ist, es ist schon stark ausgerichtet auf die etwas besser bezahlenden Touristen (die alle gleich angezogen sind )
Da stört natürlich tättoowiertes Gesindel wie ich ungemein!

Fazit: Beide Geburtstage machten Spass, weil die richtigen Leute mit dabei gewesen sind!