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Schön ist Tag

Ich möchte gleich mit einem Zitat von Johnny Depp beginnen.

„Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zum Problem.“

 

Ein einfacher Satz mit sehr viel Wirkung. Ich wälze mich gerne in Aphorismen und schönen Zitaten, weil Worte berühren. Gerade diejenigen, können mich innerlich oft in eine andere Denkweise versetzen.

 

Ich stelle mir dann das „Problem“ als Sonne vor in unserem Sonnensystem. Sie ist der Mittelpunkt. Jetzt die Frage:

 

Wo stehe ich bzw. welcher Planet bin ich?

Wie weit entferne ich mich von ihr?

Welche Grösse besitze ich?

In welchem Tempo bin ich bereit, mich einmal um das Problem zu drehen und wie oft drehe ich mich selbst dabei?

 

Unsere Ansichten zu einem Problem können sehr unterschiedlich sein. Ich für meinen Teil analysiere gerne, möchte möglichst nahe an der Sonne sein, mich schnell einmal rund herum drehen um dann im Ganzen (ganzheitlichem), eine Entscheidung treffen zu können. Es gibt aber auch diese Menschen, die sich am liebsten als Kleinkörper in Kometentarnung in ein schwarzes Loch verziehen möchten. Der Mensch und sein freier Wille. Wir entscheiden jeden Moment selbst, wie wir etwas angehen möchten. Wenn aus einem Tunnelblick ein Anschauen aus dem Ganzen wird, wächst Einsicht und somit Verständnis. Letztendlich tut man sich selbst einen Gefallen, wenn man die Türen seines Gedankenkäfigs öffnet.

 

Ein persönliches Beispiel. Pro Monat kann ich hier in meinem Block 2x waschen. Ich weiss nicht genau, wie andere das schaffen, für mich ist es schlicht Wegs zu wenig. Zu meinem Glück wohnen meine Schwester und meine Mutter in der Umgebung (mit eigener Waschmaschine). Da auch sie zum Club der lieben Menschen gehören, darf ich da waschen gehen, wenn es soweit ist. Anfangs hatte ich etwas Mühe, da mein Stolz ein bisschen angekratzt wurde.

 

„Ich möchte das alleine machen; wer wäscht mit 30 Jahren seine Kleider noch bei Mutti etc.“ Fakt ist: Ich sehe Menschen öfters, die zu meinem Leben gehören, die ich gerne habe. Ich habe mehr Zeit gewonnen, die ich mit Familienmitgliedern verbringen darf, welche ich mir von mir aus wahrscheinlich nicht genommen hätte, weil es anderes zu tun gibt.

 

Was lernen wir daraus?

 

Sonne :-)